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Fernsehen im Wandel
Das low-budget-Format DV hat eine neue Art der Fernsehproduktion möglich gemacht. Zunächst belächelt von den etablierten Broadcastern breitet sich DV in der Fernsehwelt aus. Teils unbemerkt in Grauzonen, teils offensiv im Rahmen von Pilotprojekten greifen Fernsehmacher zu Kamera und Notebook und produzieren als Videojournalisten auf eine andere Art.
Was geht - was geht nicht? Wo liegen die Grenzen?
An vielen Stellen werden derzeit Erfahrungen mit DV gesammelt. Diese Web-Site soll Praktikern die Orientierung erleichtern.
DV-Projekte
Videojournalisten im HR
DW - MDR -
BR -
SR -
RB
RBB -
SWR - NDR -
ZDF
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Als erster öffentlich-rechtlicher Sender startete der Hessische Rundfunk 2003 ein Pilotprojekt mit Videojournalisten. Bereits seit 2002 setzt der Sender Hörfunk-Korrespondenten mit DV-Kameras erfolgreich in der News-Acquisition ein.
Seither senden alle öffentlich-rechtlichen Sender gern und oft Beiträge von VeeJays.
Bei den meisten ARD-Sendern wurden zudem "offizielle" VJ-Projekte gestartet, mit denen
diese Produktionsform aus der Grauzone geholt wurde.
Recht spät, dafür aber umso gründlicher stieg das ZDF in die VJ-Produktion ein. In kürzester Zeit erarbeiteten sich die VJs einen festen Platz in den ZDF-Redaktionen. In der ZDF-Mediathek gibts dazu ein gut gemachtes
Video.
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AZ-Media |
Größter Feldversuch mit Videojournalisten im kommerziellen deutschen Fernsehen. Die Trainings führte wie beim HR der amerikanische VJ-Guru Michael Rosenblum durch.
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TV Limburg |
Der belgische Lokalsender TV Limburg stellte Teile seiner Produktion nach Rosenblum-Trainings auf VJs um. Der Sender hat einen VJ-Preis für das beste europäische News-Stück ausgeschrieben, den CONCENTRA-AWARD.
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New York 1 |
Der amerikanische Lokalsender, der 1992 den Betrieb aufnahm, setzte von vornherein auf Videojournalisten und gilt seither als Musterbeispiel für effizienten und inhaltlich ergiebigen VJ-Einsatz.
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Tele Züri |
Das Schweizer Lokalprogramm setzte von Anfang an auf VJs und erreicht nach eigenen Angaben damit bis zu 40% Marktanteil.
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current tv |
Die Grundidee entspricht dem guten alten "Offenen Kanal": Current-TV setzt (u.a.) auf "viewer-created content", kurz VC2, der inzwischen ein Drittel des Programms dieses alternativen News-Kanals ausmacht. Ansonsten liefern VJs Kurzberichte zu allen erdenklichen Themen. Wer öfters ordentliche Stücke liefert bekommt 1000 Dollar pro Beitrag - Anfänger dürfen ihre Rechte für 250 Dollar abtreten.
Zum Selbststudium gibts eine gut gemachte online-Ausbildung für angehende VJs.
Hinter dem Projekt stecken amerikanischen Investoren, u.a. der ehemalige amerikanische Vize-Präsident Al Gore.
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Newsticker
Zum Stichwort "videojournalist" in der US-Presse:
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